Rinnen, Halter und Fallrohre
Seitlich fotografieren, damit man den Haken, das Gefälle (gestrichelt) und den Überstand der Rinne sieht.
Den Stutzen (kupfern) formatfüllend: wie die Rinne oben ins Fallrohr unten übergeht.
Man unterscheidet vorgehängte (hängende) Rinnen, die außen an der Traufe sitzen, und innenliegende Rinnen, die in die Dachfläche eingebaut sind. Die häufigste Bauform ist die halbrunde vorgehängte Rinne; daneben gibt es kastenförmige Rinnen.
Die Rinne wird von Rinnenhaltern (Rinneneisen) getragen, die an Sparren oder Traufbohle befestigt werden. Über Rinnenstutzen und Wasserfangkasten geht es ins Fallrohr.
Wichtig: Die Rinne wird mit gleichmäßigem Gefälle zum Fallrohr verlegt, damit kein Wasser stehen bleibt. Üblich ist ein leichtes Gefälle in der Größenordnung von etwa 3 mm je Meter. Bei innenliegender Entwässerung ohne freien Überlauf ist zusätzlich eine Notentwässerung erforderlich.