Photovoltaik und Solarthermie unterscheiden
Beide Anlagen sitzen auf dem Dach und sehen aus der Ferne ähnlich aus — sie machen aber völlig Unterschiedliches.
Photovoltaik wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Die Leistung wird in Kilowatt-Peak (kWp) angegeben, also der Leistung unter genormten Prüfbedingungen. An die Module schließt sich die DC-Verkabelung an, dann der Wechselrichter, der Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt.
Solarthermie erzeugt keinen Strom, sondern Wärme: Ein Wärmeträgermedium wird im Kollektor erhitzt und gibt die Wärme an einen Speicher ab. Man unterscheidet Flachkollektoren und Röhrenkollektoren.
Für die Montage gibt es zwei Grundprinzipien: die Aufdachmontage, bei der die Anlage über der bestehenden Deckung aufgeständert wird, und die dachintegrierte Montage (Indach), bei der die Module selbst die Deckung ersetzen und damit die wasserführende Ebene bilden. Bei der Indachmontage steigen die Anforderungen an die Dichtheit deutlich.